Kanton Basel-Stadt, Potenzialanalyse S-Bahnhaltestellen

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Die Abteilung Mobilitätsplanung des Bau- und Verkehrsdepartements des Kantons Basel-Stadt liess eine Potenzialanalyse zu 3 möglichen neuen S-Bahnhaltestellen auf Kantonsgebiet durchführen. Ziel war die Ermittlung eines standardisierten Potenzialkennwertes der einzelnen Standorte bzw. von Lagevarianten derselben, welcher eine einheitliche Bewertung ermöglicht, je nach verfügbaren Daten auch über die Kantonsgrenzen hinaus. Folgende Standorte wurden untersucht:

  • Basel, Morgartenring
  • Basel, Solitude-Breite in drei Lagevarianten
    • nördliches Rheinufer, Solitude-Wettstein («Solitude»)
    • in der Mitte der neuen Rheinbrücke («Rheinbrücke»)
    • südliches Rheinufer, Breite («Breite»)
  • Riehen, Stettenfeld (Landesgrenze Schweiz-Deutschland)

Pauschalanalyse

Mittels einer standardisierten Pauschalanalyse wurden in einer ersten Phase für ausgewählte bestehende sowie die potenziellen neuen Bahnhaltestellen Potenzialpunkte generiert, welche eine einheitliche Bewertung und einen Vergleich über das gesamte Kantonsgebiet ermöglichen. Bei der Berechnung der Potenzialpunkte wurde zwischen dem Ist-Zustand und einem «Szenario 2030» unterschieden.

Verkehrsstromanalyse

In einer zweiten Phase wurden die möglichen neuen Standorte einer Verkehrsstromanalyse, basierend auf dem Gesamtverkehrsmodell (GVM) der Region Basel, unterzogen. Diese hatte zum Ziel, Aussagen über den potenziellen Neuverkehr unter Berücksichtigung allfälliger Verlagerungs- und Verlangsamungseffekte an den ausgewählten Standorten zu machen. Schliesslich lagen pro Haltestelle Resultate vor, anhand welcher das Nachfragepotenzial hinsichtlich einer möglichen Realisierung grob abgeschätzt werden kann.

Auftraggeber

Kanton Basel-Stadt

Zeitraum

2010

Ansprechpartner

Reto

RA Reto Affolter

+41 (0)32 625 27 37
»reto.affolter@wam-ing.ch