Oberbottigen, Konzept öffentlicher Verkehr
Ausgangslage
Der Raum Oberbottigen befindet sich auf dem Gebiet der Stadt Bern, weist jedoch einen typisch ländlichen Charakter auf. Das Angebot und die Auslastung der öffentlichen Verkehrsmittel im Raume Oberbottigen westlich von Bümpliz wurde anlässlich einer Aussprache zwischen Vertretern der Verwaltung und den Transportunternehmungen als unbefriedigend eingestuft.
Auftrag
WAM erhielt den Auftrag in einer Studie die OeV-Situation zu überprüfen, eine Bedürfnisabklärung vorzunehmen und eine Schwachstellenanalyse auszuarbeiten.
Die Studie umfasste als Kernaufgabe das Aufzeigen von Stossrichtungen und konzeptionellen Lösungsansätzen in Varianten.
Allfällige Auswirkungen der vorgeschlagen Massnahmen auf den Restteil der Buslinie oder benachbarte OeV-Linien waren darzustellen, deren Detaillösung aber kein Bestandteil der Studie.
Das Angebotskonzept wurde in 4 Varianten erarbeitet:
- Konventionell modifiziert
- Konventionell Bümpliz Nord
- Ringsystem Bümpliz Nord
- Ringsystem unkonventionell
Die Varianten folgen der Stossrichtung nach Möglichkeit das Angebot von bis zu 6 Zügen pro Stunde in Bümpliz Nord optimal zu nutzen und die Parallelfahrten Bahn/Bus zwischen Bümpliz und Hauptbahnhof Bern weitgehend zu eliminieren.
Innerhalb des Angebotskonzepts wurde ebenfalls das Betriebskonzept der Varianten skizziert, die Vorteile und Nachteile aufgelistet und bewertet. Auf diese Untersuchungen abstützend wurden die Betriebskosten abgeschätzt und den aktuellen Kosten gegenübergestellt.
Auftraggeber
Regionale Verkehrskonferenz Bern-Mittelland