Olten, Optimierung Verkehrsablauf auf Kantonsstrassennetz

Die Optimierung des historischen Hauptverkehrsstrassennetzes bedingt insbesondere für die Zeit vor Inbetriebnahme des regionalen Gesamtverkehrsprojektes (neue Entlastungsstrasse) ein Verkehrsmanagement. Durch Dosierung wird dem innerstädtischen System nur so viel Verkehr zugeführt, wie dieses entsprechend verkraften kann. Das heisst: die chronische Überlastung in empfindlichen Abschnitten, Stauerscheinungen und deren Aufschaukelung über Nachbarknoten hinaus, «stop and go»-Verkehr, sowie die negativen Einflüsse auf Anwohner und schwache Verkehrsteilnehmer werden abgebaut. Stau wird dorthin verlegt, wo er weniger stört, der Verkehrsfluss insgesamt wird verstetigt und damit insgesamt effizienter.
Üblicherweise sind diejenigen Stellen, an denen die meisten Verkehrsbehinderungen auftreten, die innerstädtischen Bereiche. Wenn nun also der Stau an die Stellen verlegt werden soll, wo er am wenigsten stört, so bildet sich der Stau in der Peripherie, das Stadtgebiet wird weitestgehend vom Stau freigehalten. Es kann zwischen einem optimalen Kordon, innerhalb dessen keine Stauphänomene erwünscht sind, und einem reduzierten Kordon unterschieden werden, der auf jeden Fall frei von Stau gehalten werden sollte.
Die im Konzept vorgeschlagenen Massnahmen wirken sich auf alle Verkehrsteilnehmer aus.
  • Fussgänger und Veloverkehr: verbesserte Verkehrsabläufe dank reduzierter Fahrzeugkolonnen, verbesserte Luftqualität
  • Öffentlicher Verkehr: keine Behinderungen der Busse, Fahrpläne können eingehalten werden
  • Motorisierter Individualverkehr: Gesamthaft betrachtet kommt es zu einer Verbesserung der Verkehrsabläufe und somit zur Steigerung der Verkehrsqualität
  • Umwelt und Lebensqualität: reduzierte Lärm- und Luftbelastung in Quartieren mit hoher Bevölkerungsdichte

Auftraggeber

Kanton Solothurn

Ansprechpartner

Walter

WE Walter Weber

+41 (0)32 625 27 27
»walter.weber@wam-ing.ch