Solothurn, Erfolgskontrolle der flankierenden Massnahmen zur A5

Themen zu diesem Projekt

Die Eröffnung der A5 zwischen Solothurn und Biel hatte einen starken Einfluss auf das Verkehrsgeschehen im Raum Solothurn / Grenchen. Um die prognostizierten Auswirkungen quantifizieren zu können, ist eine umfangreiche Erfolgskontrolle durchgeführt worden.
Das Konzept war in 3 Erhebungszeiträume eingeteilt, die miteinander verglichen werden konnten:
  • vor Eröffnung der A5 im März 2002
  • direkt nach Eröffnung im Mai 2002
  • ca. 1 Jahr nach Eröffnung im März 2003
Um ein möglichst umfangreiches Bild von den Verkehrsverlagerungen zu bekommen, wurden Daten an über 40 Zählstellen erhoben. Je nach Situation kam eine unterschiedliche Erhebungstechnik zur Anwendung:
  • automatische ASTRA-Zählstellen
  • mobile Zählgeräte (Typ NC 97)
  • Wochenzählungen
  • Querschnittszählungen
  • 14-Stunden-Handzählungen
  • Knotenstromzählungen
  • 3- bzw. 1-Stunden-Handzählungen

Die mobilen Zählgeräte als auch die ASTRA-Zählstellen lieferten die Daten nach Fahrzeugarten getrennt. So konnte explizit eine Auswertung des Schwerverkehrs durchgeführt werden.
Wesentliche Erkenntnisse der gesamten Erfolgskontrolle waren beispielsweise:
  • Der Schwerverkehr hat überproportional abgenommen.
  • Nach der Verlagerung des Verkehrs auf die Autobahn konnten Auffüll-Effekte festgestellt werden.
  • Der Verkehr auf der Autobahn setzt sich aus regionalen und überregionalen Verlagerungen zusammen.
Zudem wurden die gewonnenen Daten für eine umfassende Kalibrierung des Verkehrsmodells im Raum Solothurn / Grenchen verwendet.

Auftraggeber

Kanton Solothurn

Ansprechpartner

Reto

RA Reto Affolter

+41 (0)32 625 27 37
»reto.affolter@wam-ing.ch